Sportecho Herbst 2026
41 Nun im Jahre 2 2 gibt es mittlerwei- le vier Turngruppen im Alter von drei bis sechs Jahren. Zwei Gruppen leite ich und die anderen beiden Gruppen leitet meine Kollegin Silke Herbst . Mittlerweile unterstützt mich seit vie- len Jahren meine Tochter Anna , die selbstverständlich auch als Kleinkind bei mir geturnt hatte. Mit ihrer ruhi- gen und zugleich fröhlichen Art, hat sie stets ein o enes Ohr für alle Kin- der und kümmert sich liebevoll um sie. ) eierlichkeiten ȴ nden immer im klei- nen Rahmen in unserer Turnhalle statt. Wir schmücken dort den Weih- nachtsbaum an der Sprossenwand und essen Weihnachtskekse auf den Langbänken. Wir feiern dort eine gro- ¡ e Karnevalspart \ mit beiden Grup- pen zusammen, turnen kostümiert, hören laut Musik und naschen dabei Sü ¡ igkeiten. Karneval 2 11 mit Svenja links und Emma Das Leben kann manchmal so einfach sein. Und das ist auch der Grund, wa- rum es mir seit 25 Jahren ) reude be- reitet das Kinderturnen zu leiten. Es macht so einen gro ¡ en Spa ¡ , wenn Kinder sich bewegen und dabei fürs Leben lernen. Sei es, aus seinem Schatten springen zu können, die Ba- lance zwischen Spa ¡ und Konzentra- tion zu ȴ nden, nicht direkt alles hinzu- werfen, wenn es mal schwer wird oder den Mut zu ȴ nden, auch mal loslassen zu können. So viele Jahre sind nun vergangen und ich ho e, dass noch viele weitere Jahre mit meinen Turnkindern folgen werden. Hatte ich in jungen Jahren auch manchmal Zweifel. Das Tur- nen zeitlich mit meinem Hauptjob zu scha en der Umgang mit den Eltern, die damals viel älter waren als ich; der Spagat zwischen Mutter eines Bab \ s zu sein und gleichzeitig für so viele kleine Kinder verantwortlich zu sein. Mein Mann Jürgen hat nie daran ge- zweifelt. Er hat mich immer unter- stützt, jeden ) reitag für meine Turn- kinder da zu sein und hat mir immer das Gefühl gegeben, dass es gut ist. Und das seit 25 Jahren. Ich bedanke mich bei allen Vorstands- mitgliedern, die mich die ganzen Jahre über unterstützt haben und mich wei- terhin begleiten werden. Dankbar bin ich auch den Eltern, die mir ihre Kinder anvertrauen. Mein grö ¡ ter Dank gilt aber natürlich allen meinen Turnkindern. Sie waren und sind gro ¡ artig und ich möchte keine Minute mit ihnen missen. Sabine Lenzen Abteilungsleiterin Turnen in & oronazeiten
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